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Stromsparen

Ein Schweizer Haushalt gibt für seinen Stromverbrauch einen Betrag von einem halben bis zu einem ganzen Monatslohn aus. Mit einigen einfachen Massnahmen kann der Verbrauch markant gesenkt werden, ohne dass der Komfort darunter leidet. Ein Beispiel von vielen: mit einigen guten Angewohnheiten kann man jedes sechste Jahr gratis heizen.

Im Folgenden finden Sie einige Massnahmen, die im Alltag leicht umzusetzen sind und Ihre Stromrechnung entlasten.

Zusätzliche Informationen zu den wichtigsten Quellen über folgende nützlichen Links:

Einfache und praktische ökologische Massnahmen

Überprüfen Sie Ihren Haushalt

Entdecken Sie die Schwachstellen

Wie sieht Ihr Verbrauch bei der Heizung, beim Warmwasser, beim Strom, usw. aus? Mit dem Rechner von EnergieSchweiz können Sie Ihre Ergebnisse mit dem Schweizer Durchschnitt vergleichen. So können Sie gezielt Massnahmen ergreifen.

Besuchen Sie den Energie-Check auf der Homepage von EnergieSchweiz.

Das Haus heizen und lüften

REDUZIEREN SIE DIE HEIZUNG

Mit einer Temperaturreduktion von 1 °C verbrauchen Sie rund 7% weniger Energie. Empfohlene Wohlfühltemperaturen: 17 °C im Schlafzimmer, 20 °C in Küche und Wohnzimmer, 23 °C im Bad. Schalten Sie in den unbenutzten Räumen die Heizung aus (Position *).


 
Zusätzlicher Tipp:
Wenn Sie während mehrerer Tage abwesend sind, senken Sie die Temperatur in allen Räumen.

FÜR EFFIZIENTE RADIATOREN

Achten Sie darauf, dass die Wärme der Radiatoren frei zirkulieren kann. Vermeiden Sie einen Stau der Zirkulation durch Vorhänge oder Möbel.

Zusätzlicher Tipp:
Schliessen Sie in der Nacht Storen und Fensterläden.

LÜFTEN SIE HÖCHSTENS FÜNF MINUTEN

Öffnen Sie die Fenster häufig, aber nur kurz, um die Luft zu erneuern. Das richtige Vorgehen: lüften Sie drei- bis fünfmal pro Tag jeweils höchstens fünf Minuten. Wenn Sie die Fenster länger offen lassen, kühlen die Räume aus und Sie benötigen mehr Energie zum Heizen!


 
Zusätzlicher Tipp:
Lassen Sie auch die Kippfenster nicht ständig geöffnet, wenn Sie keine Energie verschwenden wollen!

IN DEN MINERGIE-GEBÄUDEN

Im Allgemeinen genügt es, die Lüftung auf das Minimum einzustellen. Bei längerer Abwesenheit oder wenn die Fenster offen stehen, schalten Sie das Lüftungssystem aus.

Die Haushaltgeräte

Achten Sie auf die Energieetikette

Wenn Sie neue Geräte kaufen (Kühlschrank, Gefrierschrank, Kochherd, Waschmaschine, Trockner, Backofen, usw.), wählen Sie diejenigen mit der höchsten Energieeffizienz. Es ist die "grünste" Anzeige auf der Energieetikette. Gut zu wissen: ein Gerät der Klasse A verbraucht bis zu dreimal weniger Energie als ein Gerät der Klasse C.

 

KÜHLEN UND GEFRIEREN MIT DEN TIEFSTEN KOSTEN

Stellen Sie den Thermostat des Gefrierschranks auf -18°C. Das genügt vollkommen. Bei -20°C verbraucht Ihr Gefrierschrank 5% mehr Energie. Stellen Sie den Kühlschrank (mit Hilfe eines Thermometers) auf 5°C ein.

 

Zusätzlicher Tipp:
Lassen Sie die Esswaren abkühlen, bevor Sie diese in den Kühlschrank stellen.

SPAREN BEIM KOCHEN

Stellen Sie die Kochplatten fünf Minuten vor dem Ende des Kochvorgangs ab. Den Backofen können Sie zehn Minuten vorher ausschalten. Die verbleibende Wärme genügt vollkommen, um den Kochvorgang zu beenden. Wenn die Pfanne auf dem Herd steht, vergessen Sie nicht, einen Deckel aufzusetzen: Sie sparen 30% Energie. 

 

Zusätzlicher Tipp:
Wenn Sie Wasser in einem Tauchsieder statt auf dem Kochherd zum Sieden bringen, sparen Sie 50% Energie.

REPARIEREN STATT WEGWERFEN

Geräte, die mehr als zwölf Jahre alt sind, sollten nicht mehr repariert, sondern ersetzt werden, da sie sehr viel Energie verbrauchen. Bei neueren Geräten lohnt sich jedoch oft eine einfache Reparatur.

Informatikgeräte

Wählen Sie Geräte mit einem Label

Für Computer, Bildschirme, Modems, Drucker usw. heisst das Label, das eine Energieeffizienz gewährleistet, "Energy Star".

AUSSTECKEN

Stecken Sie Ihre Geräte an eine Mehrfachsteckdose mit Unterbrecher an. Mit einem einzigen Klick können sie so vom Stromnetz getrennt werden. Geräte im Standby-Modus benötigen 10 bis 15% des Stroms eines Haushalts.

 

Zusätzlicher Tipp:
Die Ladegeräte, welche an einer Steckdose angeschlossen sind, verbrauchen im Allgemeinen auch Strom, wenn kein Gerät geladen wird. Deshalb sollten sie ausgesteckt werden, wenn die Batterie voll ist.

Warm- und Kaltwasser sparen

Nehmen Sie eine Dusche statt ein Bad

Eine schnelle Dusche benötigt viel weniger Wasser als ein Bad.

Zusätzlicher Tipp:
Stellen Sie den Boiler auf 50°C ein. Sie sparen Strom und reduzieren gleichzeitig die Kalkablagerungen.

INSTALLIEREN SIE WASSERSPARER

Sie sind auf Duschköpfen und Wasserhähnen einfach zu montieren. Mit Wassersparern der Kategorie A (Energieetikette) kann eine vierköpfige Familie pro Jahr rund 300 Franken einsparen. Mit ihnen kann natürlich auch Kaltwasser gespart werden!

 

GESCHIRR WASCHEN

Die Geschirrwaschmaschine ist wirtschaftlicher als das Abwaschen von Hand. Sie benötigt nur die Hälfte des Wassers und rund einen Viertel weniger Energie. Natürlich muss die Geschirrwaschmaschine effizient sein (siehe Energieetikette).

 

Zusätzlicher Tipp:
Beladen Sie die Geschirrwaschmaschine immer voll.

WÄSCHE WASCHEN UND TROCKNEN

Wenn Sie sparen wollen, hängen Sie die Wäsche im Freien auf und verzichten Sie auf den Wäschetrockner.

Beleuchtung

ZÜNDENDE IDEEN

Die Beleuchtung macht rund 10% der Stromrechnung eines Haushalts aus. Wenn Sie sparen möchten, wählen Sie Glühbirnen mit geringem Verbrauch. Diese benötigen fünfmal weniger Energie als herkömmliche Glühbirnen. Zu empfehlen sind LED-Lampen von guter Qualität, da sie bei geringem Verbrauch eine grössere Leistung aufweisen.


 

Zusätzliche Tipps:
Schalten Sie das Licht aus, wenn Sie einen Raum verlassen und installieren Sie in den gemeinsam benutzten Räumen oder im Freien Zeitschaltuhren.

Im Garten

FÜR EINE SPARSAME BEWÄSSERUNG

10 bis 20 Liter Wasser pro m2 genügen (zwanzig Minuten mit automatischer Bewässerung). Für den Rasen genügen zwei Bewässerungen pro Woche. Zudem sollte der Rasen nicht unter 4 cm geschnitten werden. So benötigt er weniger Wasser. Noch besser: wählen Sie enthaltsame Pflanzen aus wie zum Beispiel Wiese statt Rasen, der viel Wasser benötigt. Mit der Wiese tun Sie auch etwas für die Biodiversität.

 

Zusätzlicher Tipp:
Wenn Sie früh am Morgen oder spät am Abend bewässern, reduzieren Sie die Verdunstung des Wassers.

Mobilität

Beim Kauf eines Autos

Beachten Sie beim Kauf eines neuen Autos die Energieetikette. Ein neueres Auto der Mittelklasse mit einer Energiekategorie A hat einen Treibstoffverbrauch von weniger als 4 l/100 km.

UNTERHALT DES FAHRZEUGS

Ein schlecht gewartetes und eingestelltes Fahrzeug kann 25% mehr Treibstoff verbrauchen. Es lohnt sich deshalb, die Checks regelmässig auszuführen.

Zusätzliche Tipps:
Überprüfen Sie den Luftdruck Ihrer Pneus. Wenn sie zu wenig aufgepumpt sind, nutzt sich das Fahrzeug rascher ab und verbraucht mehr Treibstoff.

 

Gehen Sie kurze Strecken zu Fuss oder benutzen Sie das Fahrrad. Für Berggebiete eignet sich ein elektrisches Fahrrad sehr gut.

 

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